Aktuelles

17. Oktober 2019

Das agile Mindset – Teil 2

Was beinhaltet ein agiles Mindset?

Ein agiles Mindset beinhaltet bestimmte Werte und daraus abzuleitende Denkweisen sowie eine jeweilige innere Haltung. Schauen Sie sich die nachfolgenden Werte und die dazugehörigen Denkweisen einmal genau an und überlegen Sie, inwieweit diese mit den Ihrigen übereinstimmen. So können Sie für sich persönlich eine Standortbestimmung zum agilen Mindset durchführen.

Wert – Denkweise/Innere Haltung

Kundenorientierung

  • Die aktive und frühzeitige Einbindung von Kundeninteressen in die Entwicklung von Lösungen ist eine zentrale Voraussetzung für den Erfolg.

Zusammenarbeit/Kooperation

  • Überzeugung, dass Teams die besten Lösungen finden.

Respekt

  • Andere Meinungen, Erfahrungen und Herangehensweisen werden generell und insbesondere in Konfliktsituationen respektiert.

Verantwortung

  • Jeder ist bereit Verantwortung zu übernehmen oder auch abzugeben. Insbesondere fühlt sich jeder für das Teamergebnis verantwortlich.

Flexibilität

  • Man kann gut mit wechselnden Verantwortlichkeiten, Arbeitsabläufen und Inhalten umgehen. Veränderungen werden als Möglichkeiten zur Weiterentwicklung verstanden.

Offene Kommunikation

  • Eine transparente Kommunikation ist für eine erfolgreiche Zusammenarbeit absolut notwendig. Offenheit und Ehrlichkeit sind wesentliche Voraussetzungen. Wissen wird mit anderen Mitarbeitern geteilt.

Feedback

  • Offenes und kritisches Feedback sind wichtig für das Lernen und die Weiterentwicklung.

Fehlerkultur

  • Fehler werden als Chance zu lernen begriffen. Scheitern gehört zu Innovation und zu Veränderung dazu. Innovation kann nur stattfinden, wenn man mutig ist, seine Komfortzone verlässt und Dinge ausprobiert.

Vertrauen und Optimismus

  • In unbekannten Situationen vertraut man auf die eigene Wirksamkeit.

Lernen

  • Die persönliche Weiterentwicklung ist einem wichtig.

In unserem dritten und letzten Teil zum agilen Mindset erfahren Sie dann, welche Maßnahmen hilfreich sein können, sich in diese Richtung weiterzuentwickeln.

27. September 2019

Das agile Mindset – Teil 1

Haben Sie diesen Begriff schon einmal gehört? Nein? Dann dürfte unser heutiger Beitrag für Sie von Interesse sein!

Was bedeutet eigentlich „agil“? Folgt man dem Duden, so findet man Begriffe wie „regsam“ oder „wendig“. Auf unsere heutige Arbeitswelt übertragen, versteht man unter Agilität die Fähigkeit schnell und flexibel auf Marktveränderungen sowie auf veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren und das schon möglichst während eines bereits laufenden Arbeitsprozesses. Der Begriff „Mindset“ bedeutet in diesem Zusammenhang „innere Grundhaltung“.

Kurz gesagt, geht es um eine Grundhaltung, die es uns ermöglicht, auf Veränderungen schnell und flexibel zu reagieren. Aber warum benötigen wir diese überhaupt?

Die Antwort liegt auf der Hand, sie ist eindeutig und alternativlos! Die Globalisierung, zahlreiche Innovationen sowie Megatrends wie beispielsweise die Digitalisierung verändern und beeinflussen unsere Arbeitswelt von Grund auf. Immer mehr Aufgaben sind in kürzerer Zeit und vor allen Dingen mehr und mehr parallel zu bewältigen.

Wir leben in einer sogenannten „VUKA-Welt“. Das Akronym (ein aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter gebildetes Kurzwort) „VUKA“ beschreibt in sehr klarer Art und Weise die wesentlichen Bedingungen unserer modernen Arbeitswelt.

Das „V“ steht für Volatilität und beschreibt die Unbeständigkeit und hohe Schwankungen.

Das „U“ bedeutet Unsicherheit. Die Unkenntnis und die Unberechenbarkeit bezüglich zukünftiger Entwicklungen und völlig neu entstehender Märkte stehen hier im Vordergrund.

„K“ ist gleichzusetzen mit Komplexität. Es sind die vielfältigen Verknüpfungen, die wechselseitigen Beeinflussungen sowie Abhängigkeiten unterschiedlichster Art, die unsere Arbeitsprozesse bestimmen.

Zu guter Letzt gibt es noch das „A“, welches für Ambiguität steht. Mit diesem Begriff sind Widersprüche, Rollenkonflikte und Mehrdeutigkeit gemeint.

Die VUKA-Welt stellt Unternehmen und deren Mitarbeiter, Führungskräfte und Teams vor die Herausforderungen, innerhalb kurzer Zeit auf sich permanent ändernde Rahmenbedingungen, kompetente und innovative Lösungen bzw. Antworten zu finden.

Neben der bereits erwähnten Digitalisierung, die das Tempo vieler Geschäftsprozesse antreibt, rücken für Mitarbeiter und Führungskräfte aber auch verstärkt Fragen wie nach der Sinnhaftigkeit einer Arbeit, nach gleichberechtigter Kommunikation sowie nach individuellen Entwicklungsmöglichkeiten in den Blickpunkt.

Nur mit Hilfe eines agilen Mindset können wir diese Herausforderungen erfolgreich meistern! Ein agiles Mindset ist hier als ein dynamisches Mindset zu verstehen. Über ein dynamisches Mindset zu verfügen bedeutet, dass wir fest daran glauben, dass jeder Mensch sich entwickeln kann, wenn er sich nachhaltig dafür entscheidet, dies zu wollen und auch zu tun.

Die gute Nachricht lautet: Es ist grundsätzlich möglich eine agiles Mindset zu entwickeln. Dies gilt für den einzelnen Mitarbeiter aber auch für Teams sowie für ein Unternehmen als Ganzes.

Im Teil 2 unserer Beitragsreihe zum agilen Mindset – erscheint im Oktober – erfahren Sie dann, was ein agiles Mindset im Wesentlichen beinhaltet. Hier geht es um zentrale Werte und daraus abgeleitete Denkweisen und innere Haltungen. Sie können dann ganz konkrete Maßnahmen ergreifen, um bereits schon im Rahmen Ihrer Ausbildung Ihre Agilität zu erhöhen.

 

16. August 2019

Gute Ziele setzen!

Ziele sind für uns Menschen wichtig. Ziele verleihen uns Stabilität und Orientierung. Sie helfen uns dabei, unsere Energien zu bündeln und zu fokussieren. Im Rahmen unserer Persönlichkeitsentwicklung sind Ziele unabdingbar. Dabei spielt es keine Rolle, in welchem Rahmen oder in welcher Situation wir uns Ziele setzen. Sei es zum Beispiel, wir wollen eine Prüfung gut bestehen, gesünder leben oder generell unerwünschte Angewohnheiten durch erwünschte Verhaltensweisen ersetzen.

Aber was sind gute Ziele? Manchmal kann schon die Zielsetzung Einfluss darauf nehmen, ob es in die falsche oder richtige Richtung geht.

Eine gute Hilfestellung bei der Entwicklung von Zielen ist die SMART-Formel!

Ja, Sie haben richtig gelesen, Ziele sollten „smart“ sein. Was aber bedeutet diese Formel konkret?

Das S steht für selbst gesetzt. Ziele sollten so oft wie möglich selbst entwickelt werden, da sie uns häufig sehr viel stärker motivieren als solche, die von Außen kommen.

Das M steht für messbar. Ziele müssen messbar sein, denn nur so kann man schon auf dem Weg der Zielerreichung einen Soll-Ist-Abgleich vornehmen und bei Bedarf korrigierend eingreifen.

Das A hat gleich zwei Bedeutungen. Ziele müssen attraktiv und aktionsorientiert sein. Sie müssen also einerseits eine möglichst große Anziehungskraft auf uns ausüben und andererseits müssen sie von uns eine Handlung abverlangen, wir müssen also etwas tun, um sie zu erreichen.

Das R bedeutet realistisch. Damit ist gemeint, dass man möglichst, wenn es irgendwie geht, Ziele aus eigener Kraft erreichen kann, also ohne das eine zu große Abhängigkeit von Außen besteht.

Das T bedeutet terminiert. Ganz wichtig ist es, sich einen Zeitpunkt zu setzen, zu dem wir unser Ziel erreicht haben wollen. Der Termin hilft uns dabei, die Gefahr, die Dinge aufzuschieben, zu verringern. Natürlich gibt unvorhergesehene und unabwendbare Ereignisse, die uns zwingen Termine zu verschieben. In solchen Fällen ist eine neue Terminierung völlig legitim.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Finden und Setzen neuer Ziele! Im nächsten Monat verraten wir einige nützliche Hilfestellungen, die Ihnen dabei helfen können, Ihre Ziele auch wirklich erfolgreich umzusetzen.

 

Viele Grüße

Ihr AFV – Team

8. Juli 2019

Selbstmotivation – unterstützende Rahmenbedingungen

Wie macht man das eigentlich, sich selber zu motivieren? Natürlich gibt es Aufgaben und Tätigkeiten für die wir uns nicht oder nur ein wenig motivieren müssen, weil sie uns Spaß machen und ein gewisses Maß an Erfüllung bringen bzw. Sinn stiften.  Aber dann gibt es noch die Aufgaben, die uns eben nicht so leichtfallen und die wir gerne so lange wie es irgendwie geht, aufschieben. Fakt ist aber, dass auch diese Aufgaben grundsätzlich erledigt werden müssen. Jeder kennt solche Aufgaben, sei es z. B. die berühmte Steuererklärung oder das Lernen für Prüfungen.

Selbstmotivation hat nur zum Teil etwas mit Willenskraft zu tun. Willenskraft ist wie eine „Batterie“, die zunächst voll aufgeladen ist, aber irgendwann an „Power“ verliert und wieder neu aufgeladen werden will.

Was also macht eine nachhaltige Selbstmotivation tatsächlich aus?

Eine nachhaltige Selbstmotivation basiert auf der Veränderung unserer Verhaltensweisen. Es geht im Kern darum, weniger gute Verhaltensweisen, die uns von der Bewältigung ungeliebter Aufgaben abhalten, durch gute, zielführende Gewohnheiten zu ersetzten. Letztlich geht es in diesem Zusammenhang auch darum, seine Persönlichkeitsentwicklung voranzutreiben.

Was ist hilfreich, um gute Gewohnheiten nachhaltig zu erwerben?

Die Zeit, die uns für die Erledigung einer Aufgabe zur Verfügung steht, gilt es konsequent und effektiv zu nutzen. Hier spielt die Konzentrationsfähigkeit und die Fokussierung auf die Aufgabe eine wichtige Rolle. Nicht die Anzahl der Stunden, die ich lerne ist allein entscheidend, sondern die Effektivität des Lernens innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens. Konzentrations- und Entspannungsübungen sind in diesem Zusammenhang sehr hilfreich, aber auch ein gutes Zeitmanagement, welches unseren Biorhythmus berücksichtigt.

Wir sollten bei der Erledigung von ungeliebten Aufgaben für eine Umgebung sorgen, in der wir uns möglichst wohl fühlen. Alles, was uns ablenken könnte sollte von diesem Ort ferngehalten werden (z. B. das Handy, die Spielekonsole,  …..). Manchmal kann es auch sinnvoll sein den Standort zu wechseln, wenn wir „feststecken“. Warum zum Lernen nicht einmal in eine Bibliothek gehen, wenn man zuhause keinen Zugang zum Thema findet?

Die Ziele, die wir uns stecken, sollten realistisch sein, das heißt aus eigner Kraft erreichbar sein. Dabei spielen die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen (z. B. Zeit, Ausdauer,.….) eine wichtige Rolle. In einer Woche 20 kg abzunehmen ist unrealistisch!

Unser Erwartungsmanagement spielt ebenfalls eine entscheide Rolle. Permanent dem Grundsatz „schneller, höher, weiter“ zu folgen, ist auf Dauer „Gift“ für unsere Eigenmotivation. Das Erreichte zwischendurch immer wieder positiv zu bewerten und zu würdigen, wirkt wie eine „Ladestation“ für unsere Motivation.

Die Entwicklung und Beibehaltung guter Gewohnheiten erleichtert es uns, gute Ergebnisse zu erzielen. Eine gesunde Balance zwischen Ehrgeiz und Zufriedenheit tut ihr übriges!



30. Mai 2019

Mit Prüfungsängsten erfolgreich umgehen

Die Anker-Methode

„Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Meinungen und die Beurteilungen über die Dinge“. – Epiktet, griechischer Philosoph

Wäre es nicht schön, wenn wir uns auf Prüfungen freuen und Prüfungsängste in eine positive Anspannung umwandeln könnten? Insbesondere bei mündlichen Prüfungen haben viele von uns mit einer zum Teil sehr unangenehmen Prüfungsangst zu kämpfen.

Die Literatur ist voll mit Ratschlägen und Techniken, wie man Prüfungsängsten erfolgreich begegnen kann. Eine dieser Möglichkeiten ist die sogenannte „Anker-Methode“. Im Kern geht es um die Fähigkeit, sich bei Bedarf selbst in einen positiven Gefühlszustand zu versetzen, um angstbesetzte Prüfungssituationen abzumildern oder gar mit optimistischen Gedanken zu besetzen.

Auch die Ankertechnik will gelernt sein und bedarf einer entsprechenden Übung. Wird sie beherrscht, so stellt sie eine sehr wirksame Technik dar, in Prüfungssituationen eine positive und produktive Stimmung zu erzeugen. Beim „Ankern“ wird ein bestimmter Reiz mit einer bestimmten Reaktion mit dem Ziel verknüpft, dass bei Bedarf dieser Reíz gesetzt wird und die gewünschte Reaktion auslöst.

Das Training selbst kann in vier Phasen eingeteilt werden:

In der ersten Phase bringt man sich selbst möglichst in einen entspannten Zustand, zum Beispiel mit Hilfe einer Atemübung. Suchen Sie dafür einen Ort auf, an dem Sie möglichst ungestört sind.

In der zweiten Phase geht es um die Visualisierung. Schließen Sie die Augen wenn Sie mögen und rufen Sie sich eine Situation in Erinnerung, in der Sie besonders zufrieden und glücklich waren. Dabei spielt es keine Rolle, um was für eine Situation bzw. Ereignis es sich handelt. Es könnte sich zum Beispiel um eine bestandene Prüfung oder einen wunderschönen Urlaubstag handelt.

Stellen Sie sich diese Situation in Ihren Gedanken möglichst detailliert vor. Was haben Sie genau gefühlt oder wahrgenommen? Je intensiver Sie dieses tun, um so wirksamer wird die Methode sein.

In der dritten Phase wird „geankert“! Sobald Sie die positive Erinnerung bzw. das positive Gefühl besonders stark spüren, ist der Zeitpunkt gekommen dieses positive Gefühl mit einer körperlichen, für den Außenstehenden möglichst nicht wahrnehmbaren, Handlung zu verknüpfen.

Hier kommt beispielhaft das Berühren von Daumen und Zeigefinger, das Umfassen des Handgelenks, das Drehen eines Ringes am Finger oder sonstige unauffällige Bewegungen in Betracht. Wichtig ist, dass immer der gleiche Anker für das gleiche Gefühl verwendet wird. Sofern Sie die Augen geschlossen halten, so können Sie diese noch vor dem „Ankern“ oder auch danach wieder öffnen.

Die vierte Phase ist die Übungsphase! Üben macht bekanntlich den Meister! Die Anker-Technik wird erst wirksam, wenn Sie sie über einen längeren Zeitraum regelmäßig trainiert haben. Hier reichen ein- bis zweimal Üben definitiv nicht aus, um Prüfungsängste erfolgreich zu bekämpfen. Gleiches gilt auch, um die Fähigkeit dauerhaft zu erhalten.

In der Prüfungssituation selbst oder kurz davor erfolgt die eigentliche Anwendung. Hier wird der Anker gesetzt (nur die körperliche Handlung wird ausgeführt) und das positive Gefühl stellt sich ein. Ihre Ruhe und Ihre Zuversicht werden auch den Prüfern nicht verborgen bleiben.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung und gute Prüfungsergebnisse!

1. April 2019

Ausbildung und dann?

tt- gehen Sie den nächsten Schritt in eine erfolgreiche berufliche Zukunft mit BankColleg- so wird Ihr Erfolg planbar

Mit der Qualifizierung zum Bankfachwirt BankColleg beginnen Sie nach der Ausbildung Ihre Karriereplanung in der ersten Stufe eines dreistufigen Studiengangs.

Infos unter: https://www.genoakademie.de/kreditgenossenschaften/ausbildung-und-studium/bankcolleg/ oder unter bankcolleg.de.

7. März 2019

Unsere neue Internetseite ist Online!

Seit heute ist unsere neue Internetseite veröffentlicht. Neben Informationen über die Ausbildungsgemeinschaft und unser Ausbildungskonzept bieten wir den Teilnehmern unserer Seminare einen eigenen internen Bereich mit Zugriff auf die Unterrichtsmaterialien und weiteren Inhalten.