Aktuelles

23. Juli 2020

Ausbildungsbeginn 2020

In Kürze ist es soweit! Anfang August freut sich die Ausbildungsgemeinschaft Frankfurter Volksbanken auf insgesamt 44 neue Auszubildende und Studenten, die ihre Ausbildung oder ihr duales Studium (Bachelor) in Ihrer jeweiligen Genossenschaftsbank beginnen und somit in einen neuen Lebensabschnitt eintreten.

Die 44 „Neuankömmlinge“ teilen sich wie folgt auf:

  • 8 Studenten,
  • 34 Auszubildende, die die Ausbildung zur Bankkauffrau/Bankkaufmann absolvieren,
  • sowie je eine Person, die eine Ausbildung im Bereich E-Commerce bzw. Dialogmarketing absolvieren.

Im Bankbereich ist es zudem der erste Jahrgang, der die Ausbildung nach neuer Ausbildungsordnung durchläuft.

Wir heißen Alle herzlich willkommen und wünschen Ihnen eine erfolgreiche Zeit!

 

 

Ihr AFV Team

Nadjne Abe, Thorsten Bartsch, Jörg Saalfeld

8. April 2020

Besuch des Geldmuseums und der DZ Bank

Ein Bericht von Lucas Becker, Chantal Müller und Claus Zumdick

Der Besuch des Geldmuseums und der DZ Bank am 04. Februar 2020 wurde durch die Ausbildungsgemeinschaft Frankfurter Volksbanken organisiert. Mit insgesamt 14 Auszubildenden und dem Seminarleiter Jörg Saalfeld trafen wir uns an diesem Morgen im Foyer des Geldmuseums.

Wir sind die Auszubildenden der vr bank Untertaunus, Lucas Becker, Chantal Müller und Claus Zumdick und möchten nun einen Einblick geben:

Im Geldmuseum wurden an diesem Tag keine Führungen angeboten, woraufhin wir uns mit Hilfe einer Rallye die Themenmodule selbstständig angesehen haben. Die Dauerausstellung des Geldmuseums gliedert sich in verschiedene Themenfelder. Die erste Ausstellung dreht sich rund um das Thema Bargeld, also wie es hergestellt wird, wie es gesichert ist, aber auch wie Fälscher versuchen, dieses Geld selbst zu drucken. Auch dem digitalen Pedant Buchgeld wird eine Ausstellung gewidmet. Mithilfe von Texttafeln und digitalen Bildschirmen konnte man verschiedene Zahlungsverkehrsvorgänge, die milliardenfach jeden Tag geschehen, besser verstehen.

Wie wichtig Geldpolitik ist und welche fatalen Folgen eine fahrlässige und unkontrollierte Geldpolitik haben kann, zeigte die Inflation 1923. In einem altmodisch eingerichteten Raum konnte man Berichte aus damaliger Zeit lesen und anhören. Eine essenzielle Aufgabe der Zentralbanken, die Sicherung der Währungsstabilität, wurde so dargestellt.

Besonders eindrucksvoll war für uns das 360 Grad-Kino, in dem unter anderem Videos gezeigt wurden, die die verschiedensten Arten von Handel auf der ganzen Welt zeigen, aber auch Interviews mit Geschäftsführern großer Unternehmen, Umweltaktivisten oder auch Mönchen zum Thema Geld. So wurden verschiedene Sichtweisen unterschiedlicher Personen zu der Frage: „Worin liegt der Wert von Geld für den Menschen?“ dargestellt. Eine gelungene Abwechslung zu den Zahlen und Statistiken, die es in dem Museum häufig zu sehen gibt.

Nach diesem spannenden Besuch fuhren wir zur DZ Bank, wo uns ein sehr interessanter Vortrag erwartete. Dieser fand im 50. Stock des Westend Towers statt. Inhalt des Vortrages war zum einen die Entstehung der Volks- und Raiffeisenbanken. Sie hatten ihren Ursprung in der Zeit der Industrialisierung. Zu dieser Zeit konnten viele Betriebe nicht in neue Maschinen investieren, da sie nicht genügend Geld hatten. Im Jahre 1850 hatte Hermann Schulze-Delitzsch die erste Idee, um diesen Leuten zu helfen. Dies war der Beginn der Volksbanken. Einige Jahre später, um 1862 bis 1864, hatte Friedrich Wilhelm Raiffeisen eine ähnliche Idee, um Leuten in den ländlicheren Regionen zu helfen, einen Kredit zu bekommen. Dies war die Geburtsstunde der Raiffeisenbanken. 1972 wurde der „Bundesverband der Deutschen Volksbanken u. Raiffeisenbanken e.V.“ (BVR) gegründet.

Nach diesem kleinen Geschichtsausflug wurden uns die genossenschaftlichen Merkmale erklärt. Diese sind der genossenschaftliche Förderauftrag, das Identitätsprinzip, das Demokratieprinzip, das Regionalprinzip und das Subsidiaritätsprinzip. Zum Abschluss des Vortrages wurde uns die Aufgabe der DZ Bank nähergebracht. Die DZ Bank unterstützt die Volks- und Raiffeisenbanken in allen ihren Fragen und ist somit der zentrale Ansprechpartner. Sie stellt zum Beispiel Produkte für den Vertrieb zur Verfügung. Zudem arbeitet die DZ Bank auch mit der Bausparkasse Schwäbisch Hall, der Versicherungsgesellschaft R+V und der Union Investment zusammen, um für die Kunden der Volks- und Raiffeisenbanken die beste Betreuung zu gewährleisten. Außerdem betreut die DZ Bank Gewerbe- und Firmenkunden von anderen Banken, damit ermöglicht wird, auf die speziellen Bedürfnisse der Kunden noch besser einzugehen und sie optimal zu betreuen. Daher ist das Geschäftsvolumen im Firmenkundenbereich auch sehr groß.

Zum Abschluss des Tages wurde uns in der Skybar die Skyline von Frankfurt erläutert. Uns wurden die verschiedenen Hochhäuser und Bauwerke, welche man aus dem 50. Stock sehen konnte, gezeigt und interessante Fakten erzählt. Besonders interessant fanden wir, dass jedes Hochhaus einen Teil des Gebäudes für die Öffentlichkeit bereitstellen muss. Die DZ Bank zum Beispiel hat im Westend Tower eine Kunstausstellung, welche man kostenlos besuchen kann.

Der Ausflug nach Frankfurt war sehr gelungen und wir haben viel Neues und Interessantes erfahren. Unser Mr. Porky hat ebenfalls viel gelernt.

Mister Porky

17. März 2020

Seminarbetrieb

Dienstag, den 17.03.2020

Als Maßnahme zur Eindämmung des Corona-Virus finden ab sofort keine Präsenzveranstaltungen mehr statt.  Wir führen in der Zeit, bis wir wieder die Präsenzveranstaltungen aufnehmen können, die Fachseminare als Online-Seminare durch. 

Viele Grüße

Ihr AFV-Team

 

3. März 2020

Bankausbildung grundlegend reformiert – Start im August 2020

– Lerninhalte werden digitaler, transparenter, kunden- und praxisorientierter

Berlin, 27.02.2020 – Die Einführungsphase des neuen Berufsbildes für Bankkaufleute ist abgeschlossen. Mitte Februar wurde die neue Ausbildungsordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und tritt bereits für den neuen Ausbildungsjahrgang zum 1. August 2020 in Kraft. Mit über 22.600 Auszubildenden im Jahr 2018 gehört Bankkaufmann/-frau zu den wichtigsten Ausbildungsberufen in Deutschland.

Die neue Ausbildungsordnung ersetzt die bislang geltende aus dem Jahr 1998. Sie vermittelt weiterhin die erforderlichen bankfachlichen Kompetenzen wie Vermögensbildung, Vorsorge, Kreditgeschäft oder Bau- und Unternehmensfinanzierung. Neu ist, dass sie jetzt auch kommunikative Fähigkeiten wie die Beratungskompetenz in den Mittelpunkt rückt, neue digitale Aspekte und Fähigkeiten integriert und stärker als bisher Wert darauf legt, dass vollständige Arbeitsprozesse – etwa der Verlauf eines Beratungsgesprächs – erlernt werden. Damit wird die Bankausbildung insgesamt digitaler, transparenter, kunden- und praxisorientierter. Zudem wurde die Abschlussprüfung – wie in vielen Berufen heute üblich – auf zwei Termine gestreckt: nach der Hälfte der Ausbildung und zum Abschluss. Die mündliche Abschlussprüfung umfasst nun auch ein Kundenberatungsgespräch inklusive Einsatz digitaler Medien.

Quelle: BVR – Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken – Newsletter vom 27.02.2020

6. Februar 2020

Unsere Teilnahme am next-Drehmoment in Berlin

Hallo, wir sind Inessa Herzog und Jonas Klodt, 20 und 19 Jahre alt und zurzeit durchlaufen wir das duale Studium im vierten Semester bei der Frankfurter Volksbank eG und bei der vr bank Untertaunus eG. Im Dezember 2019 waren wir Teil des next-Drehmoments in Berlin. Hier berichten wir von unseren Erfahrungen.

Das next-Drehmoment ist eine Veranstaltung des Bundesverbandes der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) in Berlin, die sich mit der Zukunft der Volks- und Raiffeisenbanken beschäftigt. Es dient als Netzwerk für alle 9.000 Azubis und dualen Studenten der Volks- und Raiffeisenbanken. Wir treten als große Gemeinschaft auf, die sich gegenseitig austauscht und unterstützt.

2019 bewarben wir uns für das next-Drehmoment in Berlin. Nach einem erfolgreichen Bewerbungsprozess bekamen wir die Chance, uns mit 98 weiteren Azubis und dualen Studenten aus dem gesamten Bundesgebiet zu treffen und konkrete Ideen zu den Themen Bank der Zukunft, Ausbildung und Digitalisierung zu entwickeln.

Nachdem wir den Abend zuvor schon mit dem ICE nach Berlin reisen durften, ging es morgens mit einer Kick-Off-Veranstaltung los, bei der Impulsvorträge zu den aktuellen Herausforderungen der Volks- und Raiffeisenbanken gehalten wurden. Die drei größten Herausforderungen aller Banken sind die Schlagworte Digitalisierung, Überregulierung und die Niedrigzinsphase. Eine weitere Herausforderung der Volks- und Raiffeisenbanken ist das schrumpfende Filialnetz in vielen ländlichen Geschäftsgebieten.

Bei dem next-Drehmoment stehen neben dem fachlichen Diskussionsrunden immer die Menschen im Mittelpunkt. Ice-Breaker-Spiele halfen uns dabei, die anderen Azubis näher kennenzulernen, damit ein gutes Team entsteht. Bei der Bearbeitung bekamen wir Unterstützung von Mitarbeitern des BVRs und von externen Referenten. Beispielsweise hat ein IT-Spezialist der Fiducia & GAD eine Virtual-Reality-Brille vorgestellt, die wir selbst testen durften.

Wir entwickelten unteranderem die App „Ready-4-VR“, die das Bewerbungsverfahren noch einfacher und smarter gestaltet. Eine weitere Idee ist das WhAP (WhatsApp-Praktikum), bei dem die Schüler über Bilder und Lernvideos erste informative Eindrücke in den alltäglichen Geschäftsbetrieb einer Volks- und Raiffeisenbank erhalten.

Uns standen neben den verschiedenen Workspaces, Tischkickerspiele und eine Fotoleinwand zur Verfügung, die uns zwischen den Bearbeitungszeiträumen die Möglichkeit gaben, Kontakte zu anderen Azubis und dualen Studenten zu knüpfen. Abends durften wir an einer Stadtrundfahrt durch Berlin teilnehmen, damit wir unsere Hauptstadt näher kennenlernen.

Wir empfehlen jedem Azubi, diese Gelegenheit zu nutzen und bei „next“ mitzumachen. Ihr baut euch ein wertvolles Netzwerk auf und könnt von euren gegenseitigen Erfahrungen lernen. Nach zwei Tagen intensiver Arbeit sind wir beide sehr stolz, was wir mit unserem Team auf die Beine gestellt haben. Dabei hatten wir immer die Worte von unserem Friedrich W. Raiffeisen im Kopf: „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele.“

Vielen Dank.

Eure Inessa Herzog und euer Jonas Klodt

7. Januar 2020

Willenskraft und Umsetzungskraft – Teil 1 „Die guten Vorsätze“

Viele Menschen nehmen das neue Jahr als Anlass, um für sich gute Vorsätze zu entwickeln und umzusetzen. Sicherlich ist der Jahreswechsel ein markantes Datum für gute Vorsätze. Allerdings spielt das Datum nur eine untergeordnete Rolle. Eine erfolgreiche Verwirklichung der guten Vorsätze hängt aber im Wesentlichen von anderen Faktoren ab. Einerseits sind hier die Vorsätze selbst zu nennen und andererseits die in der Überschrift genannten zentralen Kräfte.

Bevor wir die Willens- und Umsetzungskraft näher betrachten, geht es um die Vorsätze! Es besteht grundsätzlich nämlich auch eine Gefahr, sich Ziele vorzunehmen, die nicht gut für uns sind.

Woran aber kann ich erkennen, ob ein Ziel gut für mich ist?

Hilfreich ist die Beantwortung folgender Fragen:

  1. Würde mein Ansehen bei anderen Personen unverändert bleiben, wenn ich den Vorsatz nicht umsetzen würde?
  2. Würde die Umsetzung ein belastendes Problem lösen und würde ich mich dann „erlöst“ fühlen?
  3. Bringt mich die Umsetzung auf eine neue Ebene, die mir neue, erstrebenswerte Möglichkeiten bietet, die ich sonst nicht hätte?
  4. Versetzt mich die Umsetzung generell in die Lage, Dinge, die mich glücklich und zufrieden machen, zukünftig leichter, schneller und mit mehr Spaß zu erreichen?
  5. Werde ich insgesamt glücklicher, entspannter und zufriedener sein, wenn ich dieses Ziel erst erreicht habe?

Wen Sie drei von fünf Fragen bejahen können, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Sie einen guten und für Sie passenden Vorsatz entwickelt haben.

Im Teil 2 unserer Reihe Willenskraft und Umsetzungskraft erfahren Sie dann, welche Einflussfaktoren es gibt, an denen wir häufig scheitern und wie man das verhindern kann. Bis dahin wünschen wir Ihnen viel Erfolg und Spaß bei der Entwicklung neuer Vorsätze für das neue Jahr 2020.

Ihr AFV-Team

27. November 2019

DAS AGILE MINDSET – TEIL 3

Was kann man tun, um eine agile Denk- und Handlungsweise zu fördern?

Agiles Denken kann trainiert und nachhaltig entwickelt bzw. verankert werden.

Agiles Denken und Handeln kann durch folgende, immer wiederkehrende Handlungen sowie Verhaltens- und Denkweisen gefördert werden:

  • Selbstorgansiert zu arbeiten, keine Grenzen beim Denken akzeptieren, ganz bewusst Verantwortung zu übernehmen sowie die Sichtweise eines Unternehmers einzunehmen, stellen erste zentrale Schritte dar.

 

  • Echte Teamarbeit sollte als produktivste aller Arbeitsweisen verinnerlicht werden.

 

  • Neue Sachverhalte sollten wir uns ohne Vorurteile, also völlig wertneutral aneignen. Hierbei sind auch unkonventionelle Herangehensweise absolut erwünscht.

 

  • Risikobereitschaft und Fehlertoleranz werden als grundsätzlich positiv erachtet. Einfach mal anfangen und unbekannten Boden betreten. Raus aus dem Wohlfühlbereich und rein in das Wechselspiel von „Versuch und Irrtum“.

 

  • Wir sollten gerade auch im Rahmen unserer Arbeitstätigkeit authentisch sein und auch Emotionen zulassen. Diese können nämlich eine wichtige Informationsquelle bezüglich der Kommunikation sein. Empathie, Vertrauen sowie Begeisterung stellen wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teamarbeit dar.

 

  • Der bewusste Kontakt zu uns selbst, unsere Zielorientierung schärfen, unsere Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit erhöhen, die Fähigkeit innezuhalten, sich auch mal zurückzunehmen, den Überblick zu behalten und den Kurs anzupassen, stellen gute Denk- und Handlungsweisen dar, um auf dem Weg zu einem nachhaltigen, agilen Mindset ein gutes Stück voranzukommen.

 

  • Es ist wichtig, angstfrei mit Fehler umzugehen und diese vielmehr als Chance zu begreifen, Neues zu lernen. Erst dadurch kann eine ausgeprägte Lösungsorientierung entstehen.

 

  • Vielfalt und Veränderungsbereitschaft in der Vorgehensweise zu zeigen, schärft den Blick über den Tellerrand hinaus und befähigt uns, mehr Verantwortung als bisher übernehmen.

 

  • Freude und Motivation entstehen erst durch sinnhafte Tätigkeiten. Also entdecken Sie für sich den Sinn in Ihren Tätigkeiten.

Agilität zu trainieren, bedeutet also unseren Geist zu trainieren. Es geht darum, alte Denk- und Verhaltensmuster durch neue, agile Muster zu ersetzen. Das geht nicht von Heute auf Morgen. Vielmehr benötigt es permanentes Üben und Trainieren, wie bei einem Sport, den Sie gut beherrschen wollen. Zeit und Geduld sowie die Fähigkeit mit zwischenzeitlichen Rückschlägen im Sinne einer positiven Fehlerkultur umzugehen, sind weitere Zutaten für ein positives Gelingen!

 

17. Oktober 2019

Das agile Mindset – Teil 2

Was beinhaltet ein agiles Mindset?

Ein agiles Mindset beinhaltet bestimmte Werte und daraus abzuleitende Denkweisen sowie eine jeweilige innere Haltung. Schauen Sie sich die nachfolgenden Werte und die dazugehörigen Denkweisen einmal genau an und überlegen Sie, inwieweit diese mit den Ihrigen übereinstimmen. So können Sie für sich persönlich eine Standortbestimmung zum agilen Mindset durchführen.

Wert – Denkweise/Innere Haltung

Kundenorientierung

  • Die aktive und frühzeitige Einbindung von Kundeninteressen in die Entwicklung von Lösungen ist eine zentrale Voraussetzung für den Erfolg.

Zusammenarbeit/Kooperation

  • Überzeugung, dass Teams die besten Lösungen finden.

Respekt

  • Andere Meinungen, Erfahrungen und Herangehensweisen werden generell und insbesondere in Konfliktsituationen respektiert.

Verantwortung

  • Jeder ist bereit Verantwortung zu übernehmen oder auch abzugeben. Insbesondere fühlt sich jeder für das Teamergebnis verantwortlich.

Flexibilität

  • Man kann gut mit wechselnden Verantwortlichkeiten, Arbeitsabläufen und Inhalten umgehen. Veränderungen werden als Möglichkeiten zur Weiterentwicklung verstanden.

Offene Kommunikation

  • Eine transparente Kommunikation ist für eine erfolgreiche Zusammenarbeit absolut notwendig. Offenheit und Ehrlichkeit sind wesentliche Voraussetzungen. Wissen wird mit anderen Mitarbeitern geteilt.

Feedback

  • Offenes und kritisches Feedback sind wichtig für das Lernen und die Weiterentwicklung.

Fehlerkultur

  • Fehler werden als Chance zu lernen begriffen. Scheitern gehört zu Innovation und zu Veränderung dazu. Innovation kann nur stattfinden, wenn man mutig ist, seine Komfortzone verlässt und Dinge ausprobiert.

Vertrauen und Optimismus

  • In unbekannten Situationen vertraut man auf die eigene Wirksamkeit.

Lernen

  • Die persönliche Weiterentwicklung ist einem wichtig.

In unserem dritten und letzten Teil zum agilen Mindset erfahren Sie dann, welche Maßnahmen hilfreich sein können, sich in diese Richtung weiterzuentwickeln.

27. September 2019

Das agile Mindset – Teil 1

Haben Sie diesen Begriff schon einmal gehört? Nein? Dann dürfte unser heutiger Beitrag für Sie von Interesse sein!

Was bedeutet eigentlich „agil“? Folgt man dem Duden, so findet man Begriffe wie „regsam“ oder „wendig“. Auf unsere heutige Arbeitswelt übertragen, versteht man unter Agilität die Fähigkeit schnell und flexibel auf Marktveränderungen sowie auf veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren und das schon möglichst während eines bereits laufenden Arbeitsprozesses. Der Begriff „Mindset“ bedeutet in diesem Zusammenhang „innere Grundhaltung“.

Kurz gesagt, geht es um eine Grundhaltung, die es uns ermöglicht, auf Veränderungen schnell und flexibel zu reagieren. Aber warum benötigen wir diese überhaupt?

Die Antwort liegt auf der Hand, sie ist eindeutig und alternativlos! Die Globalisierung, zahlreiche Innovationen sowie Megatrends wie beispielsweise die Digitalisierung verändern und beeinflussen unsere Arbeitswelt von Grund auf. Immer mehr Aufgaben sind in kürzerer Zeit und vor allen Dingen mehr und mehr parallel zu bewältigen.

Wir leben in einer sogenannten „VUKA-Welt“. Das Akronym (ein aus den Anfangsbuchstaben mehrerer Wörter gebildetes Kurzwort) „VUKA“ beschreibt in sehr klarer Art und Weise die wesentlichen Bedingungen unserer modernen Arbeitswelt.

Das „V“ steht für Volatilität und beschreibt die Unbeständigkeit und hohe Schwankungen.

Das „U“ bedeutet Unsicherheit. Die Unkenntnis und die Unberechenbarkeit bezüglich zukünftiger Entwicklungen und völlig neu entstehender Märkte stehen hier im Vordergrund.

„K“ ist gleichzusetzen mit Komplexität. Es sind die vielfältigen Verknüpfungen, die wechselseitigen Beeinflussungen sowie Abhängigkeiten unterschiedlichster Art, die unsere Arbeitsprozesse bestimmen.

Zu guter Letzt gibt es noch das „A“, welches für Ambiguität steht. Mit diesem Begriff sind Widersprüche, Rollenkonflikte und Mehrdeutigkeit gemeint.

Die VUKA-Welt stellt Unternehmen und deren Mitarbeiter, Führungskräfte und Teams vor die Herausforderungen, innerhalb kurzer Zeit auf sich permanent ändernde Rahmenbedingungen, kompetente und innovative Lösungen bzw. Antworten zu finden.

Neben der bereits erwähnten Digitalisierung, die das Tempo vieler Geschäftsprozesse antreibt, rücken für Mitarbeiter und Führungskräfte aber auch verstärkt Fragen wie nach der Sinnhaftigkeit einer Arbeit, nach gleichberechtigter Kommunikation sowie nach individuellen Entwicklungsmöglichkeiten in den Blickpunkt.

Nur mit Hilfe eines agilen Mindset können wir diese Herausforderungen erfolgreich meistern! Ein agiles Mindset ist hier als ein dynamisches Mindset zu verstehen. Über ein dynamisches Mindset zu verfügen bedeutet, dass wir fest daran glauben, dass jeder Mensch sich entwickeln kann, wenn er sich nachhaltig dafür entscheidet, dies zu wollen und auch zu tun.

Die gute Nachricht lautet: Es ist grundsätzlich möglich eine agiles Mindset zu entwickeln. Dies gilt für den einzelnen Mitarbeiter aber auch für Teams sowie für ein Unternehmen als Ganzes.

Im Teil 2 unserer Beitragsreihe zum agilen Mindset – erscheint im Oktober – erfahren Sie dann, was ein agiles Mindset im Wesentlichen beinhaltet. Hier geht es um zentrale Werte und daraus abgeleitete Denkweisen und innere Haltungen. Sie können dann ganz konkrete Maßnahmen ergreifen, um bereits schon im Rahmen Ihrer Ausbildung Ihre Agilität zu erhöhen.

 

16. August 2019

Gute Ziele setzen!

Ziele sind für uns Menschen wichtig. Ziele verleihen uns Stabilität und Orientierung. Sie helfen uns dabei, unsere Energien zu bündeln und zu fokussieren. Im Rahmen unserer Persönlichkeitsentwicklung sind Ziele unabdingbar. Dabei spielt es keine Rolle, in welchem Rahmen oder in welcher Situation wir uns Ziele setzen. Sei es zum Beispiel, wir wollen eine Prüfung gut bestehen, gesünder leben oder generell unerwünschte Angewohnheiten durch erwünschte Verhaltensweisen ersetzen.

Aber was sind gute Ziele? Manchmal kann schon die Zielsetzung Einfluss darauf nehmen, ob es in die falsche oder richtige Richtung geht.

Eine gute Hilfestellung bei der Entwicklung von Zielen ist die SMART-Formel!

Ja, Sie haben richtig gelesen, Ziele sollten „smart“ sein. Was aber bedeutet diese Formel konkret?

Das S steht für selbst gesetzt. Ziele sollten so oft wie möglich selbst entwickelt werden, da sie uns häufig sehr viel stärker motivieren als solche, die von Außen kommen.

Das M steht für messbar. Ziele müssen messbar sein, denn nur so kann man schon auf dem Weg der Zielerreichung einen Soll-Ist-Abgleich vornehmen und bei Bedarf korrigierend eingreifen.

Das A hat gleich zwei Bedeutungen. Ziele müssen attraktiv und aktionsorientiert sein. Sie müssen also einerseits eine möglichst große Anziehungskraft auf uns ausüben und andererseits müssen sie von uns eine Handlung abverlangen, wir müssen also etwas tun, um sie zu erreichen.

Das R bedeutet realistisch. Damit ist gemeint, dass man möglichst, wenn es irgendwie geht, Ziele aus eigener Kraft erreichen kann, also ohne das eine zu große Abhängigkeit von Außen besteht.

Das T bedeutet terminiert. Ganz wichtig ist es, sich einen Zeitpunkt zu setzen, zu dem wir unser Ziel erreicht haben wollen. Der Termin hilft uns dabei, die Gefahr, die Dinge aufzuschieben, zu verringern. Natürlich gibt unvorhergesehene und unabwendbare Ereignisse, die uns zwingen Termine zu verschieben. In solchen Fällen ist eine neue Terminierung völlig legitim.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Finden und Setzen neuer Ziele! Im nächsten Monat verraten wir einige nützliche Hilfestellungen, die Ihnen dabei helfen können, Ihre Ziele auch wirklich erfolgreich umzusetzen.

 

Viele Grüße

Ihr AFV – Team