Unsere Teilnahme am next-Drehmoment in Berlin

Hallo, wir sind Inessa Herzog und Jonas Klodt, 20 und 19 Jahre alt und zurzeit durchlaufen wir das duale Studium im vierten Semester bei der Frankfurter Volksbank eG und bei der vr bank Untertaunus eG. Im Dezember 2019 waren wir Teil des next-Drehmoments in Berlin. Hier berichten wir von unseren Erfahrungen.

Das next-Drehmoment ist eine Veranstaltung des Bundesverbandes der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) in Berlin, die sich mit der Zukunft der Volks- und Raiffeisenbanken beschäftigt. Es dient als Netzwerk für alle 9.000 Azubis und dualen Studenten der Volks- und Raiffeisenbanken. Wir treten als große Gemeinschaft auf, die sich gegenseitig austauscht und unterstützt.

2019 bewarben wir uns für das next-Drehmoment in Berlin. Nach einem erfolgreichen Bewerbungsprozess bekamen wir die Chance, uns mit 98 weiteren Azubis und dualen Studenten aus dem gesamten Bundesgebiet zu treffen und konkrete Ideen zu den Themen Bank der Zukunft, Ausbildung und Digitalisierung zu entwickeln.

Nachdem wir den Abend zuvor schon mit dem ICE nach Berlin reisen durften, ging es morgens mit einer Kick-Off-Veranstaltung los, bei der Impulsvorträge zu den aktuellen Herausforderungen der Volks- und Raiffeisenbanken gehalten wurden. Die drei größten Herausforderungen aller Banken sind die Schlagworte Digitalisierung, Überregulierung und die Niedrigzinsphase. Eine weitere Herausforderung der Volks- und Raiffeisenbanken ist das schrumpfende Filialnetz in vielen ländlichen Geschäftsgebieten.

Bei dem next-Drehmoment stehen neben dem fachlichen Diskussionsrunden immer die Menschen im Mittelpunkt. Ice-Breaker-Spiele halfen uns dabei, die anderen Azubis näher kennenzulernen, damit ein gutes Team entsteht. Bei der Bearbeitung bekamen wir Unterstützung von Mitarbeitern des BVRs und von externen Referenten. Beispielsweise hat ein IT-Spezialist der Fiducia & GAD eine Virtual-Reality-Brille vorgestellt, die wir selbst testen durften.

Wir entwickelten unteranderem die App „Ready-4-VR“, die das Bewerbungsverfahren noch einfacher und smarter gestaltet. Eine weitere Idee ist das WhAP (WhatsApp-Praktikum), bei dem die Schüler über Bilder und Lernvideos erste informative Eindrücke in den alltäglichen Geschäftsbetrieb einer Volks- und Raiffeisenbank erhalten.

Uns standen neben den verschiedenen Workspaces, Tischkickerspiele und eine Fotoleinwand zur Verfügung, die uns zwischen den Bearbeitungszeiträumen die Möglichkeit gaben, Kontakte zu anderen Azubis und dualen Studenten zu knüpfen. Abends durften wir an einer Stadtrundfahrt durch Berlin teilnehmen, damit wir unsere Hauptstadt näher kennenlernen.

Wir empfehlen jedem Azubi, diese Gelegenheit zu nutzen und bei „next“ mitzumachen. Ihr baut euch ein wertvolles Netzwerk auf und könnt von euren gegenseitigen Erfahrungen lernen. Nach zwei Tagen intensiver Arbeit sind wir beide sehr stolz, was wir mit unserem Team auf die Beine gestellt haben. Dabei hatten wir immer die Worte von unserem Friedrich W. Raiffeisen im Kopf: „Was einer allein nicht schafft, das schaffen viele.“

Vielen Dank.

Eure Inessa Herzog und euer Jonas Klodt